Räume voller Ideen. Raum für Wirkung. Suchst du einen inspirierenden Ort für Meetings, Weiterbildungen oder Co-Working?
Dann ist Commonspace genau das Richtige für dich! 🧠💡
Mit deiner Buchung unterstützt du unsere soziale Arbeit für Menschen mit einer psychischen Erkrankung 🤍 und arbeitest gleichzeitig in einer Umgebung, die Kreativität und Austausch fördert.
Im Angebot inklusive: 🚗 Gratis Parking ☕ Selbstgerösteter Kaffee aus unserem eigenen Arbeitsbereich 🏢 Moderne, flexible Räume mit Charakter
Lass dich inspirieren von unserem neuen Film und entdecke, was Commonspace besonders macht!
Handgemacht mit Herz Mit grosser Freude dürfen wir bekannt geben: Ab dem 1. Dezember 2025 ist unser neuer Webshop online! Jetzt können unsere liebevoll gefertigten Produkte ganz unkompliziert von zuhause aus bestellt oder direkt im Arbeitszentrum Tripoli in Trimbach abgeholt werden.
Mehr als nur ein Shop Unser neuer Webshop ist ein echtes Herzensprojekt: Er wurde von unseren Teilnehmenden der Mediamatikabteilung selbst gestaltet und aufgebaut. Vom Fotografieren der Produkte über die Bildbearbeitung bis hin zur Umsetzung des Shops, Schritt für Schritt entstand alles mit viel Engagement, Kreativität und Fachkompetenz.
In unseren Ateliers entstehen Produkte, die den Alltag verschönern und zugleich eine soziale Wirkung haben. Ob kulinarische Köstlichkeiten wie frisch geröstete Mandeln, Kaffee oder handgemachtes Müesli, dekorative Holzprodukte oder textile Einzelstücke – besonders an unserem Shop ist, dass alle Produkte von unseren Teilnehmenden selbst hergestellt werden. Sie entstehen mit viel Engagement, Kreativität und Freude am Handwerk, sei es in der Juraschreinerei, im Textilatelier, im Bistro oder in der Mediamatik. Viele Produkte sind handgefertigte Unikate, alle jedoch mit Sorgfalt, Liebe zum Detail und Freude am gemeinsamen Arbeiten entstanden.
Mit jedem Kauf unterstützt du nicht nur unser Sozialunternehmen, sondern vor allem die Menschen, die bei uns arbeiten, lernen und wachsen. Dein Einkauf schenkt Wertschätzung, Teilhabe und Zukunftsperspektiven.
Danke für deine Unterstützung Als Sozialunternehmen schaffen wir Lebensräume und Perspektiven. Mit jedem Kauf förderst du Menschen in besonderen Lebenslagen und schenkst ihnen Mut, Anerkennung und die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Danke, dass du zusammen mit uns Chancen schaffst.
Heute wurde ich (Deborah Schenker, neue Geschäftsführerin) gemeinsam mit 19 neuen Mitarbeitenden in der WG Treffpunkt willkommen geheissen. Die Leitungspersonen haben uns in die verschiedenen Bereiche eingeführt. Trotz des stürmischen Wetters haben sich alle pünktlich am grauen Montagmorgen auf 800 m.ü.M. in der Hupp Lodge in Wisen SO eingefunden. Bei einem feinen Znüni und Cappuccino wurden wir von der Gastgeberin herzlich willkommen geheissen. Das beliebte Ausflugsziel mit Aussicht auf die Alpenkette gehört zusammen mit dem Wohnen Hupp und dem Wohnen Christhof zur WG Treffpunkt.
Die neuen Mitarbeitenden kommen aus fast allen sieben Standorten sowie aus dem Arbeitszentrum Tripoli. Da wir eine dezentrale Organisation sind, treffen wir uns vor allem zum Mittagessen im Esspunkt im Arbeitszentrum Tripoli oder bei besonderen Anlässen wie diesem.
Als neue Geschäftsführerin bin ich diejenige, die am kürzesten bei der WG Treffpunkt arbeitet. Dennoch durfte ich bereits ein paar Worte zu unserer Kultur und unseren Werten sagen. Besonders gefreut haben mich die Antworten auf die Umfrage, die unsere HR-Leiterin vorbereitet hat: «Was macht die WG Treffpunkt für dich aus und was hat dich überzeugt, bei uns zu starten?» Das Arbeiten im Team auf Augenhöhe, unsere Vielfalt und die Herzlichkeit, dies sind nur einige der Aspekte, die von den motivierten Teilnehmenden genannt wurden.
Einzig die Aussicht und die Sonne haben heute gefehlt, aber das kann an einem anderen Tag nachgeholt werden! Wir wünschen allen neuen Mitarbeitenden weiterhin einen grossartigen Start und viel Freude im Team!
Wir freuen uns, dass wir mit Deborah Schenker per 1. Oktober 2025 die Stelle als Geschäftsführerin besetzen konnten. Damit ist die langfristige Nachfolgelösung geregelt und die ad Interim Phase in der Geschäftsführung ist zum Abschluss gekommen. Daniel Rutschmann führt seine angestammte Rolle als Vereinspräsident weiter. Deborah Schenker hat die Zeit der letzten Monate genutzt und vorgängig die Bereiche kennen und schätzen gelernt.
Die Geschäftsleitung, nebst Deborah Schenker bestehend aus Martin Scheidegger (Leiter Wohnen und Mitglied der Geschäftsleitung) und Torsten Hornig (Leiter Arbeit und Mitglied der Geschäftsleitung), hat erfolgreich mit der Einarbeitung begonnen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Geschäftsleitungsmitglieder für die geleistete Arbeit in den letzten Monaten. Ebenfalls per 1. Oktober 2025 hat Miriam Leutwyler die Stelle als Leiterin Finanzen & Backoffice angetreten.
Wir wünschen Deborah Schenker und Miriam Leutwyler viel Gelingen bei der Arbeit und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Daniel Rutschmann, Präsident Verein WG Treffpunkt
Von links nach rechts: Daniel Rutschmann, Deborah Schenker, Miriam Leutwyler
Zum ersten Treffen von JurAlphorn-Bläserinnen und -Bläsern durften wir Gäste aus der ganzen Schweiz und aus Deutschland in unserer Hupp Lodge in Wisen begrüssen.
Da wir aus den verschiedenen Wetter-Apps diejenige mit der besten Prognose ausgewählt hatten, startete nach der Begrüssung mit Kaffee/Gipfeli dann tatsächlich das Alphornspiel bei optimalen Bedingungen. Diese passten auch ganz wunderbar zur tollen Stimmung, welche die aus nah und fern angereisten Gäste mitgebracht hatten. Begünstigt wurde das Ganze im Weiteren durch die grossartige und freundliche musikalische Leitung von Martin Roos sowie das durchaus spannend-anspruchsvolle musikalische Programm – inklusive des speziell für diesen Tag von Martin Roos komponierten «Ju d’or».
Bemerkenswert auch, dass alle übrigen von der Grossformation gespielten Stücke aus der Feder der mitspielenden Gaby Laetsch und Samuel Kunz stammten. Nach einem sehr guten Mittagsmahl (ein spezielles Lob an die Küche der Hupp Lodge) hatte dann das Wetter doch Schwierigkeiten mit der Umsetzung unserer Gutwetterbestellung. Mit einer Umstellung des Programms – der Teil mit der Präsentation zur JurAlphorn-Geschichte und einem Input zum chromatischen Alphorn wurde vorgezogen – und einer Übungseinheit halb unter den Scheunenvordächern des benachbarten Christhofs, konnten wir diesem Umstand jedoch gut gelaunt begegnen. Sehr zur Freude Aller konnte das Abschlusskonzert dann wieder am vorgesehenen Ort und phasenweise im allerschönsten Sonnenschein stattfinden. Dort konnte auch die Adhoc-Solistenformation im wahrsten Sinn des Wortes glänzen. Die drei nur kurz zusammen geprobten Stücke waren einfach unglaublich gut. Zum Schluss gab es einen herzlichen Applaus des Publikums und einen Abschiedstrunk in der Hupp Lodge. Das allgemeine Résumé: Ein überaus gelungener Anlass, der baldmöglichst eine Wiederholung finden sollte.
Das Arbeitszentrum Tripoli in Trimbach ist ein vielfältiges und kreatives Arbeits- und Projektzentrum für Menschen, die sich in einer besonderen Lebenslage befinden. Wir unterstützen unsere Teilnehmenden mit wertschätzenden und ganzheitlichen Angeboten im Handwerk, in Berufsqualifikationen, beim Lernen sowie bei der Perspektivenfindung.
Nun dürfen wir herzlich zum Tag der offenen Tür im Arbeitszentrum Tripoli einladen:
Datum & Zeit: Freitag, 27. Juni 2025 von 13:00 – 21:00 Uhr Ort: Arbeitszentrum Tripoli, Dellenstrasse 75, 4632 Trimbach
13:00 – 16:00Uhr Offene Arbeitsbereiche Workshops & Quiz Marktstände Kuchenbuffet Bar im Kulturpark Alphornprobespiel JurAlphorn live, 15:15 & 16:00 Uhr
14:00Uhr Führung durch die Arbeitsbereiche
ab 16:00 Uhr Grill, Getränke & Musik im Kulturpark
Mit grosser Freude verkünden wir, dass die Crowdfunding Spendenaktion für unser «Jugendprojekt zum Zeitgeben» mit dem grosszügigen Gesamtbetrag von CHF 8’740 erfolgreich finanziert wurde!
Von Herzen bedanken wir uns bei allen Spendenden für die tatkräftige finanzielle Unterstützung. Es ist überwältigend, wie viel Vertrauen und Wertschätzung dadurch zum Ausdruck kommt. Wir freuen uns sehr über diese wertvolle Förderung und die damit verbundene Anerkennung unseres Engagements für junge Menschen. Dadurch werden die Kosten für einen jungen Menschen, der sich in einer schwierigen Lebenslage befindet und die öffentliche Hand aus verschiedenen Gründen nicht dafür aufkommt, für die Teilnahme am „Jugendprojekt zum Zeitgeben“ ermöglicht.
Zum Projekt
Seit 2019 gelangen vermehrt junge Menschen zu uns, für die niemand zuständig zu sein scheint. Menschen ohne Ausbildung, ohne Anschlusslösung nach dem Schulabschluss oder oft auch nach einem Klinikaustritt. Psychische Probleme sowie Krankheitsbilder sind oft vorhanden. Systemische Herausforderungen meistens die Regel. Das gesellschaftliche Anreizsystem vermag hier aktuell keine positive Wirkung zu erzielen. Oft befinden sie sich in Abklärung ihrer gesundheitlichen Situation und es greift noch kein wirksamer Kostenträger der öffentlichen Hand. Jene, die zudem soziale Herausforderungen haben, sind auf sich gestellt. Für ein Greifen von arbeitsmarktlichen Massnahmen, der Sozialhilfe oder der Arbeitsvermittlung spricht oft der labile gesundheitliche Zustand entgegen. Wir nehmen sie bedingungslos, schnell und unbürokratisch in unsere Arbeitsstrukturen auf und geben ihnen Zeit für eine individuelle Anschlusslösung.
Durch das „Jugendprojekt zum Zeitgeben“ werden Lücken in der sozialen, gesellschaftlichen Wirkung auf die Gesundheit von jungen Menschen durch ein Mikroprojekt positiv geschlossen. Zeit schenken erzeugt Resonanz. Durch den verlässlichen Rahmen werden Stabilität für die persönliche Entwicklung und individuelle Anschlusslösungen ermöglicht.
Ein Projekt aus der Region der Raiffeisenbank Olten
Vom Lago Maggiore bis zur Dufourspitze – auf dieser eindrücklichen Strecke liegen 4’438 Höhenmeter, die den tiefsten Punkt der Schweiz mit ihrem höchsten Gipfel verbinden. Doch die Route ist mehr als nur eine sportliche Herausforderung: Sie steht sinnbildlich für den Weg von persönlichen Tiefpunkten hin zu neuen Höhen. Genau dafür setzt sich das Projekt «Low2Peak» ein. Kevin und sein Team möchten Kindern und Jugendlichen, die oft mit eigenen Tiefschlägen zu kämpfen haben, neue Perspektiven aufzeigen und ihnen Mut machen. Gleichzeitig wollen sie mit der Bewältigung dieser Strecke in unter 24 Stunden den aktuellen Rekord brechen – und dabei Spenden für soziale Projekte sammeln, unter anderem für unser «Jugendprojekt zum Zeitgeben».
Zum Auftakt unserer gemeinsamen Reise hatten wir die Gelegenheit, mit Kevin und Nils von Low2Peak ein spannendes Interview zu führen:
Kevin, Low2Peak steht für den Weg vom Tief zum Hoch. Wie spiegelt deine Lebensreise diese Idee wider? Kevin: „Ich habe nie ein dramatisches Tief erlebt, aber ich musste immer kämpfen – besonders in der Schule. Ich war nie gerne dort, habe mich aber durchgebissen, ein Studium abgeschlossen und meinen Weg gefunden.“
Ihr seid als Team unterwegs – was möchtet ihr Jugendlichen gemeinsam mitgeben? Nils: „Bei uns steht das Team im Zentrum. Natürlich ist es nicht immer einfach, wenn viele Meinungen zusammenkommen, aber genau das macht uns stark.“ Kevin: „Ohne mein Team würde gar nichts gehen. Sie entlasten mich enorm, sodass ich mich auf das Training konzentrieren kann. Gemeinsam erlebt man einfach mehr.“
Du verbindest sportliche Herausforderungen mit sozialem Engagement. Wo siehst du da die Parallelen? Kevin: „In meiner Lehre hatte ich einen richtigen Durchhänger. Ich wollte aufgeben, habe es aber dank der Unterstützung von Kollegen und Familie geschafft. Genau dieser Teamgeist, das Durchhalten – das braucht es im Sport genauso wie im Leben.“
Ihr habt bereits mit der WG Treffpunkt beim «Projekt Aare» zusammengearbeitet. Warum wieder diese Partnerschaft? Kevin: „Weil es einfach gepasst hat. Alles lief unkompliziert und zielgerichtet. Es ging nie nicht nur um das Erreichen des Ziels, sondern um Begegnung, Entwicklung und echte Zusammenarbeit. Das war beeindruckend.“
Wie kannst du Jugendlichen Mut machen, auch mit Rückschlägen umzugehen? Kevin: „Jeder erlebt in der Jugend Tiefs. Wichtig ist, offen darüber zu sprechen. Ein Freund sagte mal zu mir: ‚Ein Tief wird kommen.‘ Und so war es dann auch. Aber wenn man das weiss, kann man sich vorbereiten, durchhalten und daraus lernen.“
Was wird im Juli deine grösste Herausforderung sein? Kevin: „Körperlich bin ich gut vorbereitet. Aber der mentale Aspekt – wenn’s weh tut und trotzdem weitergehen muss – wird die eigentliche Herausforderung. Da zählt dann vor allem der Rückhalt meines Teams.“
Wir sind gespannt und drücken Kevin und dem «Low2Peak»-Team die Daumen.
Mehr zum Projekt «Low2Peak», dem aktuellen Spendenstand und Möglichkeit zur Unterstützung: low2peak.ch
Unsere Teilnehmenden überraschen uns immer wieder mit ihren besonderen Talenten – Chanti bildet da keine Ausnahme. Seit einiger Zeit ist sie im Arbeitszentrum Tripoli aktiv und begeistert mit ihrem aussergewöhnlichen künstlerischen Geschick. Mit jeder Leinwand, die sie berührt, entstehen beeindruckende Meisterwerke voller Ausdruck und Emotion.
Wir hatten das Vergnügen, uns mit Chanti über ihr neustes künstlerisches Meisterwerk zu unterhalten. Im nachfolgenden Interview begleiten wir sie durch den künstlerischen Prozess und lernen sie noch ein bisschen besser kennen.
Was hat dich inspiriert, dieses Bild zu malen?
Die Ortschaft, die auf dem Bild abgebildet ist, ist hier aus der Region. Ebenfalls bin ich ein grosser Eisenbahn Fan und diese Strecke hat schon immer meine Faszination gepackt. Ich habe mich für dieses Bild entschieden, weil wir bei uns im Arbeitszentrum Tripoli in der Vergangenheit das Thema Tunnelbau schon einmal thematisiert hatten und ich nun dachte, dieses Bild würde zu den damals gestalteten Bildern passen.
Gibt es eine besondere Geschichte hinter diesem Bild bzw. möchtest du mit diesem Bild etwas vermitteln?
Der Ort des Geschehens auf meinem Bild ist Rümlingen. Für mich ist diese Strecke besonders, weil diese noch immer existiert. Dies was eine der ersten Zugstrecken, die den Norden mit dem Süden verbunden hat und dennoch wird sie bis heute befahren.
Wie bist du beim Malen vorgegangen?
Als erstes habe ich einen Entwurf erstellt. Danach habe ich alles skizziert und die Proportionen auf der Leinwand eingeteilt. Teilweise skizziere ich auch auf Reisen, wenn ich auf schöne Orte treffe. Als das erledigt war, habe ich nach dem Prinzip «von hinten nach vorne» gearbeitet. Das bedeutet, dass ich zuerst mit dem Hintergrund begonnen habe. Als dieser fertig war, habe ich mit den Details angefangen, die das Zentrum des Gemäldes bilden. Vom Entwurf bis zum finalen Bild hat mein ganzer Arbeitsprozess etwa drei Wochen gedauert.
Gab es irgendwelche Herausforderungen oder Probleme beim Gestalten?
Probleme gab es nicht wirklich. Eine Herausforderung war sicher die Grösse des Bildes. Es war wichtig, dies immer wieder aus der Distanz betrachten zu können, um sicherzugehen, dass die Proportionen stimmen.
Wie bist du mit dem finalen Resultat zufrieden?
Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Dies ist eines von vielen Gemälden, die ich schon kreiert habe. Grösstenteils drehen sich meine Bilder um das Thema «Bahn». Hier im Arbeitszentrum Tripoli kann ich meine Leidenschaft voll ausleben. Ich würde sagen, ich habe ein Auge für Details und genau deswegen liebe ich diese Arbeiten auch so sehr.
Mein Ziel ist es zukünftig auch, wieder einmal eine eigene Ausstellung auf die Beine zu stellen, in der ich meine Werke präsentieren kann. Ich habe schon oft ausgestellt, aber es wäre wieder an der Zeit, dies zu tun.
Das Jugendprojekt zum Zeitgeben gibt Jugendlichen mit psychischen und systemischen Herausforderungen, zwischen Klinik oder Krankheit und der Integration in Ausbildung und Beruf bedingungslos Autonomie, Zeit, Inhalt und Perspektiven. Jugendliche fallen während psychisch herausfordernden Momenten zwischen das tragende Netz. Geeignete Angebote fehlen. Der Handlungsbedarf liegt in der Schaffung von Angeboten, welche Jugendlichen in psychisch herausfordernden Momenten Zeit für eine druck- und leistungsfreie Entwicklung geben.
Seit 2019 gelangen vermehrt junge Menschen zu uns, für die niemand zuständig zu sein scheint. Menschen ohne Ausbildung, ohne Anschlusslösung nach dem Schulabschluss oder oft auch nach einem Klinikaustritt. Psychische Probleme sowie Krankheitsbilder sind oft vorhanden. Systemische Herausforderungen meistens die Regel. Das gesellschaftliche Anreizsystem vermag hier aktuell keine positive Wirkung zu erzielen. Oft befinden sie sich in Abklärung ihrer gesundheitlichen Situation und es greift noch kein wirksamer Kostenträger der öffentlichen Hand. Jene, die zudem soziale Herausforderungen haben, sind auf sich gestellt. Für ein Greifen von arbeitsmarktlichen Massnahmen, der Sozialhilfe oder der Arbeitsvermittlung spricht oft der labile gesundheitliche Zustand entgegen. Wir nehmen sie bedingungslos, schnell und unbürokratisch in unsere Arbeitsstrukturen auf und geben ihnen Zeit für eine individuelle Anschlusslösung.
Durch die Unterstützung des Jugendprojekts zum Zeitgeben werden Lücken in der sozialen, gesellschaftlichen Wirkung auf die Gesundheit von jungen Menschen durch ein Mikroprojekt positiv geschlossen. Zeit schenken erzeugt Resonanz. Durch den verlässlichen Rahmen werden Stabilität für die persönliche Entwicklung und individuelle Anschlusslösungen ermöglicht.
Bei einer erfolgreichen Finanzierung werden die Kosten für einen jungen Menschen, der sich in einer schwierigen Lebenslage befindet und die öffentliche Hand aus verschiedenen Gründen nicht dafür aufkommt, für die Teilnahme am Jugendprojekt zum Zeitgeben ermöglicht.
Jeder Beitrag zählt. Herzlichen Dank schon jetzt.
Ein Projekt aus der Region der Raiffeisenbank Olten